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Prof. Dr. med. Dr. med. habil. Thomas Wustrow
Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Kornmesser
Prof. Dr. med. Dr. med. h.c. mult. H. P. Zenner
und Kollegen

HNO
Gemeinschaftspraxis

Prof. Dr. med. Dr. med. habil. Thomas Wustrow
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Hörgeräte halten jung

Eigentlich beginnt der langsame schleichende Verlust des Hörvermögens bereits im Kindesalter. So gut wie ein Kleinkind hört der erwachsene Mensch natürlich längst nicht mehr. Neben dem physiologischen Nachlassen des Gehörs, vor allem im Hochtonbereich, kommen noch Schädigungen der feinen Sinneszellen durch Umweltlärm, MP3 Player, laute Musik oder Lärmschäden hinzu.

Das kann alles letztlich dazu führen, dass je nach genetischer Veranlagung bereits recht früh ein störender Hörverlust resultiert. Etwa 15 Millionen Menschen in Deutschland haben ein Hörproblem. Manchen ist es gar nicht bewusst, andere versuchen, es möglichst lange zu ignorieren und viele wissen gar nicht, wie gut ihnen heute geholfen werden kann. Erste Anzeichen einer solchen Degeneration der Zellen im Ohr bemerkt meistens zuerst der Partner oder das familiäre Umfeld, denn vor allem im Störlärm werden manche Wörter einfach nicht immer richtig verstanden. Ständiges Nachfragen kann nicht nur den Betroffenen nerven, sondern auch die Gesprächspartner. Oft beklagen sich die Angehörigen auch über einen zu lauten Fernseher. Gerade in Restaurants oder größeren Gruppen fällt das Verstehen von Wörtern immer schwerer. In der Folge ziehen sich dann viele Betroffene aus dem sozialen Umfeld zurück. Der Betroffene nimmt sehr häufig an, dass die Gesprächspartner nuscheln. 

Das nachlassende Hörvermögen wird leider immer noch zu fest mit dem Älterwerden assoziiert - dabei verhält es sich so:               

Je länger man wie ein junger Mensch hört und versteht, desto vitaler bleibt man, da gerade die Botschaften der Sprache und des Klanges das Gehirn in Schwung halten.

 Wer sich erst einmal ein Hörgerät angeschafft hat, wird dann schnell merken, dass es den Menschen in der Umgebung positiv auffällt, wenn er wieder aktiv an Gesprächen und somit am Leben vitaler teilnehmen kann. Das Hörgerät hält jung, weil man wieder geistig gefordert wird und das Geschehen um sich herum nicht einfach gezwungenermaßen ausblendet.

Im Falle des Verdachts einer Schwerhörigkeit sollte zunächst ein professioneller Hörtest durchgeführt werden, der schnell klären kann, wie gut die Hörfähigkeit ist. Der Hörtest bildet die Basis für die HNO-ärztliche Beratung zur Verbesserung Ihrer Hörleistung. Hier legt der HNO-Arzt durch seine Diagnose anhand der Hörtest-Ergebnisse einen Grundstein für die Hörgeräte-Versorgung. Wurde Ihnen von uns ein entsprechendes „Rezept“ über Hörgeräte ausgestellt, führt Sie Ihr nächster Weg zum Hörgeräteakustiker.

Im Fachgeschäft ermittelt der Hörakustiker in der Kommunikationsanalyse die wichtigsten Hörwünsche des Kunden, den Kommunikationsbedarf und die Hörsituationen mit ihren akustischen Eigenschaften. In einer individuellen Hör-Analyse werden Ihnen dann unterschiedliche Lösungen angeboten. Sie erhalten als Kunde einen Kosten-Nutzen-Vergleich mit allen Vorteilen und Grenzen der verschiedenen Hörsysteme. Der technische Fortschritt ermöglicht heute eine deutlich verbesserte Hörqualität. Die Hörgeräte ähnlen inzwischen kleinen Computern, sie werden immer unauffälliger und trotzdem leistungsfähiger. Inzwischen gibt es sogar schon "Hochleistungsgeräte", die zwischen Störschall und Nutzschall unterscheiden können.

Später überprüfen wir HNO-Ärzte dann wieder nach der korrekten technischen Anpassung der Geräte durch den Akustiker die Akzeptanz der neuen Geräte und die verbesserte Sprachverständlichkeit aus medizinscher Sicht.

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