089 - 28 41 55 | Online Terminveinbarung

Prof. Dr. med. Dr. med. habil. Thomas Wustrow
Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Kornmesser
Prof. Dr. med. Dr. med. h.c. mult. H. P. Zenner
und Kollegen

HNO
Gemeinschaftspraxis

Prof. Dr. med. Dr. med. habil. Thomas Wustrow
Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Kornmesser
Prof. Dr. med. Dr. med. h.c. mult. H. P. Zenner
und Kollegen

Homöopathie bei Kindern

Gerade in der Behandlung von Infekten oder Erkältungen bei Kindern finden zunehmend homöopathische und pflanzliche Präparate ihre Anwendung. Bei Kindern sind häufig im Vergleich zu Erwachsenen viel stärkere Selbstheilungskräfte an der Genesung beteiligt. Diese gilt es zu aktivieren und zu fördern. Allerdings werden diese zunehmend durch Umwelteinflüsse, Allergien und ungesunde Ernährung beeinträchtigt.

Alkohol in Arzneimitteln

→ (k)ein Problem für Kinder

Auch homöopathische und pflanzliche Präparate bereiten den Eltern häufig Sorgen um ihre Kinder, da sie meistens als Verdünnungsmittel Alkohol enthalten.

10 Tropfen eines Mittels mit einem Alkoholgehalt von 50 Vol.-% enthalten nur 0,135 g an Alkohol. Im Vergleich dazu beträgt der stoffwechselbedingte Alkoholanfall bei 0,25 Liter Apfelsaft jedoch das Zehnfache (1,25 g). Somit wird das Alkoholproblem in Homöopathika meist überbewertet und stellt auch kein reales Problem dar.

Infekte im Kindesalter

Besonders im Kleinkindalter treten häufig Infekte bei Kindern auf- ein Zeichen der ständigen Reifung des Immunsystems, das sich mit „neuen“ Erregern auseinandersetzt. Jeder überstandene Infekt hat eine Trainingswirkung auf das kindliche Immunsystem.

Neugeborene haben durch den Immunschutz der Mutter noch ihren so genannten „Nestschutz“. Allerdings muss die spezifische zelluläre Abwehr in den ersten Lebensmonaten erst sukzessive aufgebaut werden. Bei Infekten können eine frühzeitige Anwendung bestimmter medizinischer Maßnahmen, seien es naturheilkundliche Präparate oder ggf. auch die Einnahme von Antibiotika helfen, Komplikationen zu verhindern.

Gerade bei infektanfälligen Kindern sind im Falle einer Erkältung besonders wichtig:

Ruhe, Zuwendung (Geschichten vorlesen)

Wärme (Halswickel, Inhalationen)

genügend Flüssigkeit und Ernährung

hohe LuftfeuchtigkeiRt im Schlafraum (trockene Heizungsluft mögen Schleimhäute gar nicht!)

Prophylaktisch helfen:

  • Frischluft- auch im Winter mit dicker Kleidung

  • ausreichend Bewegung

  • gesunde ausgewogene Ernährung

  • keine übertriebene Hygiene, Kontakt mit Keimen trainiert das Immunsystem

  • auch Kinder leiden unter Leistungsdruck und haben Stress > „kindlichen Terminkalender“ reduzieren!

  • Abklärung einer Allergie, die Infekte der oberen Atemwege fördern kann (Milbe, etc.)

zurück