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Prof. Dr. med. Dr. med. habil. Thomas Wustrow
Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Kornmesser
Prof. Dr. med. Dr. med. h.c. mult. H. P. Zenner
und Kollegen

HNO
Gemeinschaftspraxis

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Risiken durch Nikotin und Alkohol

Jeden Tag kommt es zu Schäden an den Zellen unseres Körpers durch UV-Strahlung, "Umweltgifte" und zufällige Mutationen. Diese kleinen Schäden werden durch unser körpereigenes Reparatursystem umgehend wieder instand gesetzt.

Zigarettenrauch und Alkohol (insbesondere höherprozentige Getränke) üben nachweislich einen toxischen Einfluss auf Schleimhautzellen aus. Dadurch werden die Zellen entweder direkt geschädigt oder es bleiben indirekt durch eine Blockade des körpereigenen Reparatursystems Zellschäden unrepariert. Diese Zellschäden können dann zum Ausbruch einer Krebserkrankung führen. Zigarettenrauch, insbesondere Nikotin, stellen damit einen erheblichen Risikofaktor für Entartungen der Schleimhäute dar. Kleinere Schäden machen sich meist erst als Entzündung bemerkbar.

In einer kürzlich veröffentlichten Studie (Schütze M et al.: Alcohol attributable burden of incidence of cancer in eight European countries based on results from prospective cohort study. BMJ 2011; 342:d1584.) konnte gezeigt werden, dass ein erheblicher Anteil von Krebserkrankungen auf erhöhten Alkoholkonsum zurückzuführen ist. Für den HNO-Bereich sind demnach 44% der Tumoren auf erhöhten Alkoholkonsum zurückzuführen.

Entzündungen, die an einer deutlichen Rötung der Schleimhäute zu erkennen sind, können sich durch Symptome wie Halskratzen, Räusperzwang, Husten, "Raucherhusten", Sodbrennen, Zungenbrennen u.v.m. bemerkbar machen.

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