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Prof. Dr. med. Dr. med. habil. Thomas Wustrow
Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Kornmesser
Prof. Dr. med. Dr. med. h.c. mult. H. P. Zenner
und Kollegen

HNO
Gemeinschaftspraxis

Prof. Dr. med. Dr. med. habil. Thomas Wustrow
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Tauchen, Tauchsport, Tauchmedizin München

Beim Tauchen kommt es regelmäßig zu größeren Volumenschwankungen, von Tauchen, Tauchsport, Tauchmedizin HNO Münchendenen in erster Linie die Hohlräume des Körpers betroffen sind. Wegen des erhöhten Umgebungsdruckes beim Abtauchen steigt unter anderem die Stickstoffsättigung im Blut an und es kann sich die gefährliche Dekompressionserkrankung (DCS) ausbilden. Daher ist es äußerst wichtig, sogenannte Deko-Stopps beim Auftauchen einzuhalten. Bei der Dekompressionskrankheit (auch Taucherkrankheit oder Caissonkrankheit genannt) kommt es zur vermehrten Ausbildung kleiner Gasbläschen im Blut, die unter anderem lebensbedrohliche Schäden im arteriellen Kreislauf anrichten können. Es kommt zur Gas-Embolie und nachfolgendem Gewebeschaden.

Schäden an der Lunge

Durch fehlende Geschwindigkeitskontrolle beim Auftauchen (ein zu schnelles Tauchen, Tauchsport, Tauchmedizin MünchenAuftauchen) oder durch Panik kommt es beim Auftauchen zur Ausdehnung der zuvor komprimierten Luft in der Lunge und dadurch zu Gewebeschäden. Durch die Verletzung der Lungen wiederum  gelangen Gasbläschen ins Blut. Leichte Symptome einer Taucherkrankheit sind Müdigkeit, Juckreiz („Taucherflöhe“), Gelenkbeschwerden, Hautrötungen, dies kann aber auch zu Schwindel, Lähmungen und Herz-Kreislauf-Problemen führen.

In jedem Verdachtsfall empfiehlt sich sicherheitshalber das Einatmen von 100%igem Sauerstoff, der die Stickstoffbindung im Gewebe reduziert. Bei ausgeprägten Symptomen sollte der Taucher in einer Dekompressionskammer behandelt werden.

Ohrenprobleme

Da beim Tauchen auch die Gehörgänge lange mit Wasser in Kontakt sind, weicht hier die Haut leicht auf, es können Keime eindringen und damit schmerzhafte Gehörgangsentzündungen entstehen. Vorbeugend beraten wir Sie gerne – es gibt individuelle Rezepturen für „Tauchertropfen“, die entweder vorsorgen oder therapeutisch eingesetzt werden können. Von Ohrstöpseln sollte grundsätzlich abgeraten werden, da sie zu Trommelfellschädigungen führen können. In dem künstlichen Hohlraum kann kein Druckausgleich vorgenommen werden. 

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