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Prof. Dr. med. Dr. med. habil. Thomas Wustrow
Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Kornmesser
Prof. Dr. med. Dr. med. h.c. mult. H. P. Zenner
und Kollegen

HNO
Gemeinschaftspraxis

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Hören - Brauche ich ein Hörgerät?

Das entscheidet in erster Linie gemeinsam mit Ihnen der Hals-Nasen-Ohrenarzt. Ein Sprachhörtest deckt auf, wie viel Sie im umgangssprachlichen Alltag verstehen können und was Ihnen eventuell „verloren“ geht.

 

Für die Anpassung des Hörgerätes ist der Hörgeräte-Akustiker zuständig, der Sie bei der Auswahl über die technischen Leistungen unterschiedlicher Geräte informiert. Sämtliche angebotenen Hörgeräte erfüllen die Mindestanforderungskriterien: Digitaltechnik mit vier Kanälen und mindestens drei Programmen sowie  Rückkopplung- und Störschallunterdrückung, dennoch gibt es erhebliche Unterschiede in der Ausführung und im Preis. 

Hörgeräte-Trainingsübungen

Um sich an ein Hörgerät zu gewöhnen, ist zunächst einmal das regelmäßige Tragen von sehr entscheidender Bedeutung. Das Gehirn muss sich mit dem „neuen Hören“ vertraut machen und das neue Hörvermögen wiederentdecken.

Wir möchten Ihnen einige Übungen vorstellen, die dies unterstützen:

„Hör-Puzzle“

Beachten Sie ganz bewusst bestimmte Alltagsgeräusche (einfahrende U-Bahn, Tram-Bahn, Vogelgezwitscher, Küchengeräusche usw.) – mit und ohne Hörgeräte und wenn möglich mit geschlossenen Augen. Welche typischen Merkmale machen dieses Geräusch aus? Welche untergeordneten Klänge/ Nuancen spiegeln sich in der Gesamtheit dieses Geräusch wider? Sie trainieren auf diese Weise Ihr Gehör und charakterisieren das Geräusch akustisch immer präziser, sodass Sie die Welt wie ein Puzzle aus verschiedenen Geräuschen kennenlernen.

Selektives Hören/ Richtungshören

Das Richten des Gehörs auf eine bestimmte akustische Quelle ist für das Verstehen im Alltag, also im Störlärm,  sehr elementar. Trainieren Sie im Alltag das Richtungshören, möglichst auch wieder mit geschlossenen Augen,  und fangen Sie mit leichteren Hör-Übungen für das Richtungshören an.

 

 

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