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Prof. Dr. med. Dr. med. habil. Thomas Wustrow
Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Kornmesser
Prof. Dr. med. Dr. med. h.c. mult. H. P. Zenner
und Kollegen

HNO
Gemeinschaftspraxis

Prof. Dr. med. Dr. med. habil. Thomas Wustrow
Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Kornmesser
Prof. Dr. med. Dr. med. h.c. mult. H. P. Zenner
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Was Frauen und Männer attraktiv finden!

Jeder möchte attraktiv sein mit vollem Haar, nur 12% Körperfett als Mädchenfrau oder mit einem muskulären Körperbau usw. Die Forschung und Laienpresse finden dazu immer neue Erkenntnisse heraus.

Die Frage nach der Attraktivität ist so alt wie die Menschheit selber. Bei den Griechen hat Platon darüber nachgedacht und das Zusammenspiel von äußerer und innerer Schönheit hervorgehoben, das den Eros stimuliere. Heute kommen die angeblich neuen Wahrheiten mehr von Evolutionspsychologen, die die Attraktivität als Kampf der besten Gene ansehen. 

Offensichtlich können bereits geringste körperliche Veränderungen die Attraktivität vermindern, jedoch wissen wir aus der ästhetischen Chirurgie, dass gerade das nicht perfekte Gesicht, sondern das markante Gesicht das attraktivste ist. Allerdings wird die Suche nach Attraktivität immer die Suche nach dem heiligen Gral bleiben und, da es auch so subjektiv ist, wird sich über Geschmack immer streiten lassen.

Attraktivität wird auch durch den Zeitgeist sehr beeinflusst. Auch im Dritten Reich wurde versucht mit menschenverachtender Propaganda ideale Messwerte zu definieren, wovon wir uns heute völlig abgrenzen. In der ästhetischen Chirurgie wird jedoch immer wieder versucht, ideale körperliche Einzelwerte heranzuziehen. Eine solche Verallgemeinerung kann nur scheitern, wie die sogenannte Einheitsnase, ggf. mit dem Namen eines Operateurs versehen oder die sogenannte Hollywood- Stupsnase zeigen.

Da die Umgebung immer nur individuell wahrgenommen wird, sind wir in unserer HNO-Gemeinschaftspraxis große Anhänger einer individualisierten Schönheit oder Attraktivität. Insofern schaffen wir keine Einheitsoperationen oder Einheitsnasen. Zusätzlich gilt auch heute der Ausspruch „Schönheit liegt im Auge des Betrachters“.

Die ästhetische Chirurgie hat immer wieder danach gestrebt herauszufinden, was attraktiv und schön wirkt. Zu diesen universellen Eigenschaften gehören zum Beispiel der symmetrische Gesichtsaufbau und die proportionale Aufteilung des Gesichts in einem Drittel zu zwei Dritteln. Hier gilt die Büste der altägyptischen Pharaonin Nofretete als besonderes Beispiel, da sie den ermittelten Schönheitsmesswerten sehr nahe kommt.

Für eine Schönheit wurden insgesamt 8 wesentliche Kriterien festgelegt:

  • Geruch
  • Bewegung
  • Jugendlichkeit
  • Symmetrie
  • Proportionen
  • Textur von Haut und Haaren
  • Hormonmarker als Hinweis für eine gute Gesundheit
  • Durchschnittlichkeit entsprechend dem, womit man vertraut ist

Dies sind alles biologische Kennzeichen, die für eine besondere Attraktivität sprechen sollen. Aus evolutionsbiologischer Sicht soll es vor allem auf das Aussehen ankommen, da besonders hübsche Menschen am besten zur Fortpflanzung geeignet sind, vielleicht sogar am meisten zur Fortpflanzung gedrängt werden. Männer wählen nach der Literatur ihre Partnerinnen vornehmlich nach deren Attraktivität aus, wobei das Kindchenschema mit einem kleinen, kindlichen Untergesicht und hohen Wangenknochen bevorzugt werden, da dies auf hohe Östrogenwerte und damit Fruchtbarkeit schließen lassen soll. Ähnliches gilt für volle Lippen und eine kleine Nase. Insgesamt soll somit die Optik beziehungsweise das Äußere im Vordergrund stehen, was vor allem für Männer zutreffen soll. Für Frauen stehen andere Persönlichkeitsmerkmale wie Ansehen, Ruhm oder Geld im Fokus, die Intelligenz ist hier untergeordnet. Frauen legen auch besonderen Wert auf volles Haar, auf Körpergröße und ein markantes Kinn. Die Begrenzung des Anteils an Körperfett auf 12% soll auch auf ein gutes Immunsystem schließen lassen und das Tor zur inneren Schönheit darstellen. Auch ändert sich die Wahrnehmung einer Frau für Attraktivität des Gegenübers innerhalb ihres Zyklus: So ist der Machotyp zum Zeitpunkt des Eisprungs der Held, während im restlichen Zyklus der androgyne Softy bevorzugt wird. Sogenannte Ausdrucksmerkmale wie ein positiver Gesichtsausdruck mit Freundlichkeit, einem ehrlichen Lachen und keinem gekünstelten Lächeln vermitteln Attraktivität dem Gegenüber. Schönheit entsteht eben dort, wo sich das Tor zur Innenwelt öffnet; so hat der Slogan „Schönheit kommt von innen“ seine volle  Berechtigung.

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